img_20150902_140752

Mein Name ist Dominic Sonderegger und ich bin zur Zeit im 5. Semester meines Informatikstudiums an der ETH Zürich. Ich spiele seit etwas mehr als 8 Jahren Tischtennis und nahm schon an vielen Turnieren teil. Ich weiss, dass es viel Aufwand ist, ein Turnier zu organisieren. Neben all den Sachen rund um das Turnier – wie die Halle, Essen, Sponsoren etc. – ist da das Turnier selber. Dafür ist die Turnierleitung zuständig. Ich wurde für den Chloote-Cup, der im September 2016 das erste Mal stattfand, angefragt, die Turnierleitung zu übernehmen. Natürlich verwendet man heute ein Programm, um die Spielerdaten zu managen, die Kategorien auszulosen und die Matches während dem Turnier zu verwalten. Von Hand ist das ab einer gewissen Teilnehmerzahl viel zu aufwändig. Ich machte mich auf die Suche nach einer geeigneten Software, wurde aber leider nirgends fündig. Natürlich gibt es zahlreiche Lösungen, keine stellte mich aber wirklich zufrieden, weil alle Programme nur wenige der gewünschten Funktionen unterstützten. Also beriet sich das OK vom Chloote-Cup und wir kamen zum Schluss, dass wir entweder jemanden engagieren, der die Turnierleitung übernehmen würde (was aber mit Kosten verbunden ist), oder – die einzige Alternative – ich als Informatiker schreibe so ein Programm selber.

Im März 2016 machte ich mir erstmals Gedanken dazu und war schon früh mit einer ersten Version fertig. Es handelte sich um ein Java-Programm, das nur offline arbeiten konnte. Spieler konnten sich also noch nicht online anmelden und es waren auch keine Live-Resultate möglich. Jetzt wusste ich aber, dass es möglich ist, bis zum September eine funktionierende Version auszuarbeiten. Ich versuchte lange, mein Java-Programm zu erweitern, scheiterte aber an einer gemeinsamen Datenbankverbindung von meinem Programm und der Webseite, auf der sich die Spieler registrieren sollten. Zudem musste der Anwender mit dieser Lösung ein Programm installieren, was nicht unbedingt erwünscht ist (oder teilweise gar nicht möglich, da nicht alle Computer Java unterstützen).

Schlussendlich gelang es mir, auf PHP- und Javascriptbasis eine Erweiterung für das Webseitentool «Wordpress» zu entwickeln. Die Neuentwicklung dauerte nur etwas mehr als einen Monat, von Anfangs Juli bis ca. Mitte August. In dieser Zeit lernte ich enorm viel neues über Webentwicklung und Datenbankverwaltung. In meinem Informatikstudium behandelten wir diese Themen zwar, aber nur auf theoretischer Ebene und es ging viel mehr darum, was alles dahinter steckt, nicht unbedingt darum, wie man diese Mittel anwendet. Ich bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben, denn ich glaube, praktische Arbeit ist mindestens genau so nötig wie Theorie.

Kontakt

Bei Interesse melden Sie sich bitte hier.

img_20150902_140752
Kontakt